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Terrafug steingrau – Verarbeitungshinweise
Untergrund
Terrafug kann als Fugenmaterial keine Setzungen aus dem Untergrund auffangen. Die zu bearbeitenden Untergründe müssen tragfähig, drainfähig und für die geplanten dynamischen Beanspruchungen entsprechend ausgelegt sein.
Die einschlägigen Vorschriften und Merkblätter für die Herstellung derartiger Flächen sind zu beachten, z.B. ZTVT-St. 86 (auszugsweise), Richtlinien für die Standartisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen, VOB, Teil C, DIN 18318, Pflasterdecken und Plattenbeläge.
Es ist darauf zu achten, dass die Fugentiefe mind. 30 mm und die Fugenbreite mind. 5 mm beträgt.
Reinigung + Vorbereitung
Die zu verfugende Fläche ist grundsätzlich vor der Verfugung zu reinigen. Verschmutzungen werden durch das Bindemittel des Fugmaterials fixiert. Die Mindesttiefe von 30 mm prüfen und gegebenenfalls durch Ausblasen mit Druckluft oder Wasserstrahlen herstellen. Angrenzende, nicht zu verfugende Flächen sind zu schützen. Gullys, Rinnen oder Einläufe sind ebenfalls vor Verschmutzung zu sichern.
Verfugung:
Flächen sind zu schützen. Gullys, Rinnen oder Einläufe sind ebenfalls vor Verschmutzung zu sichern.
Einbringen des Fugmaterials
- Terrassone-Oberfläche muß vor dem Verfugen sauber und trocken sein.
- Mörtel flächig verteilt auf den Terrassone- Belag aufbringen.
- Mörtel zügig mit einem Gummischieber vollflächig einarbeiten
und nachverdichten.
- Fugenmörtelreste sofort bis zur vollständigen Entfernung von
der Oberfläche mit Kokosbesen abfegen.
Wichtig
Verarbeitungstemperaturen: ab +8C bis +30C verarbeitbar
Bei höheren Temperaturen empfiehlt es sich, nur Kleinflächen zu bearbeiten, um ein Anbrennen des Fugenbindemittels zu vermeiden.
Nachbehandlung
Die folgenden Punkte beziehen sich auf eine Temperatur von 20°C und 50% relative Luftfeuchte (hohe Temperaturen verkürzen, niedrigere Temperaturen verlängern die Aushärtezeit).
Die frisch verfugten Flächen über einen Zeitraum von mind. 12 Stunden vor Regen schützen. Nach ca. 24 Stunden bei +20C/ nach ca. 30 Stunden bei +10C sind die Flächen begehbar. Endgültige Verkehrsfreigabe der Flächen nach 7 Tagen (20°C / 50%rLF). Prinzipiell sollte vor der Inbetriebnahme der Flächen eine Festigkeitsprüfung erfolgen.
Umweltaspekte
Beim Einsatz von Terrafug sind Hautkontakte zu vermeiden, Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen. Bei Anwendung in geschlossenen Räumen ist für eine ausreichende Belüftung zu sorgen
Entsorgung:
Nicht ausgehärtete Produktreste sind als Sondermüll zu entsorgen. Ausgehärtete oder getrocknete Produktreste: Hausmüll bzw. Gewerbemüll. Örtliche Vorschriften sind zu beachten.
Ungereinigte Verpackung: empfohlen wird die Verpackung restzuentleeren. Restentleerte Verpackung mit ausgehärteten Produktanhaftungen können dem Recycling zugeführt werden. Verpackungen mit nicht ausgehärteten Produktresten sind wie der Inhalt zu entsorgen.
Produktbezogene Angaben entnehmen Sie bitte der Gebindekennzeichnung.
Mit diesen Hinweisen wollen wir aufgrund unserer Versuche und Erfahrungen nach bestem Wissen beraten. Eine Gewährleistung für das Arbeitsergebnis im Einzelfall können wir jedoch wegen der Vielzahl der Verwendungsmöglichkeiten und der außerhalb unseres Einflusses liegenden Lagerungs- und Verarbeitungsbedingungen unserer Produkte nicht übernehmen. Eigenversuche durchführen. Unser technischer Beratungsdienst steht Ihnen unter der Ihnen bekannten Telefon-Nr. der Terrassone Vertriebs GmbH gerne zur Verfügung. Änderungen vorbehalten. Es gelten unsere Allg. Verkaufs- und Lieferbedingungen.
Mit Erscheinen dieses Datenblattes werden alle früheren Ausgaben ungültig
Ausgabe: August 06
Terrassone Vertrieb GmbH
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